Ältestes, in Rutenmühle geborenes Pferd

Hier sieht man einige Fotos aus den vergangenen Jahren in denen Katla noch Reitanfänger unterrichtet und ängstlichen Reitern die Angst vor dem Galopp genommen hat.

Katla wurde von einer importierten Istandstute mit starkem Sommerekzem geboren und Hannes erinnert sich, dass sie ein Ebenbild ihrer Mutter war und schon als Fohlen stark unter Sommerekzem gelitten hat. Ein Einsatz in der Zucht kam daher nicht infrage und Katla wurde nach dem einreiten ein Schulpferd. Da die Stute ungewöhnlich weiche Gänge hat und - trotz dass sie nie tölten konnte - sehr bequem war, war sie bei Reitanfängern und ängstlichen Reitern besonders beliebt.

Sie ging - wenn sie durfte - am liebsten hinten und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Niemals ist sie durchgegangen oder schnell galoppiert. Ansonsten war sie durchaus auch eigensinnig, ließ sich sehr ungerne an der Stallwand für den Hufbeschlag anbinden und hatte in viel jüngeren Jahren auch schon mal den Einfall, ihren Reiter jetzt einfach auf dem kürzesten Weg wieder nach Hause zu bringen - egal wohin die Gruppe geritten ist.

Wasser mochte sie die ersten Jahre gar nicht. Erst mit etwa zehn Jahren lernte sie, durch den Hahnenbach zu gehen nachdem eine Bereiterin mit ihr endlos und geduldig geübt hatte. Auch später ging sie nur dann durch den Bach, wenn der Reiter das unbedingt wollte. War er sich nicht sicher oder konnte Katla noch nicht gut genug lenken, ist sie einfach geradeaus weiter zum Stall marschiert. Dabei fühlte sie sich eigentlich nur in der Herde wirklich wohl. Als Führpferd für kleine Kinder konnte man sie bis zum Schluss nicht einsetzen weil sie zu störrisch war um sich einfach gelassen irgendwo hin führen zu lassen.

Die alte Katla genießt seit zwei Jahren ihr Rentnerdasein und ist immer noch gut beieinander so dass wir ihr noch einige schöne Jahre wünschen.

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